Einfaches Sauerteigbrot für Anfänger

Das verzeihlichste Sauerteigbrot, das du backen kannst: nur ein Mehl, minimales Formen, eine lange Stockgare bei Raumtemperatur und eine Stückgare über Nacht im Kühlschrank. Echter Sauerteiggeschmack ohne Stress.

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Einfaches Sauerteigbrot für Anfänger
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Einfaches Sauerteigbrot für Anfänger

Das verzeihlichste Sauerteigbrot, das du backen kannst: nur ein Mehl, minimales Formen, eine lange Stockgare bei Raumtemperatur und eine Stückgare über Nacht im Kühlschrank. Echter Sauerteiggeschmack ohne Stress.

Vorbereitung

12h

Aktive Zeit

20m

Mehltypen

1

Sauerteig-Mathe

ErtragPortion: 1x
1
g

Passe die Anstellgutmenge an, um das Rezept zu skalieren.

Zutaten

Sauerteigstarter (aktiv, 100% Hydratation)
130g
Brotmehl (Type 812)
450g
Wasser (Raumtemperatur)
315g
Feines Meersalz
12g
Geschätztes Backgewicht
Das tatsächliche Gewicht hängt von Backzeit und Temperatur ab.
~770g

Benötigte Werkzeuge

Autolyse

Helles Mehl nimmt Wasser schnell auf, braucht aber Zeit, damit sich das Gluten ohne Säureinterferenz ausrichten kann.

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Schritte

Den aktiven Sauerteig und das Wasser in einer großen Schüssel verrühren, bis der Sauerteig vollständig aufgelöst ist. Das Brotmehl hinzufügen und mischen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Der Teig sieht rau aus — das ist normal. Abdecken und 45 Minuten ruhen lassen.

Das Salz über den Teig streuen, dann mit feuchten Händen einkneten, bis es vollständig eingearbeitet ist. Abdecken und den Teig bei Raumtemperatur 6–8 Stunden lang einer Stockgare (Bulk Fermentation) unterziehen. Der Teig sollte um 50–75% zunehmen und Blasen an der Oberfläche zeigen.

Optional, aber hilfreich: In den ersten 2 Stunden 3 Mal Dehnen und Falten (Stretch & Fold) im Abstand von 30 Minuten durchführen, um Struktur aufzubauen. Den Teig untergreifen, hochziehen und über sich selbst falten. Schüssel 90° drehen und viermal wiederholen.

Den Teig vorsichtig auf eine leicht bemehlte Fläche kippen. Ohne ihn zu entgasen, alle vier Seiten zur Mitte falten, dann mit der Naht nach unten wenden. Mit gewölbten Händen den Teig mehrmals zu sich heranziehen, um Oberflächenspannung zu erzeugen. Das ist die Formgebung — sie muss nicht perfekt sein.

Den geformten Teig mit der Naht nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen oder eine mit einem bemehlten Küchentuch ausgelegte Schüssel legen. Abdecken und über Nacht im Kühlschrank lassen — 8 bis 16 Stunden. Die Kühschrankgare verlangsamt die Fermentation, vertieft den Geschmack und erleichtert das Einschneiden erheblich.

Zum Backen den Dutch Oven (mit Deckel) in den Ofen geben und mindestens 30 Minuten auf 250°C vorheizen. Er muss sehr heiß sein.

Den kalten Teig auf Backpapier kippen. Mit einer scharfen Klinge oder Schere im 45°-Winkel einschneiden — ein langer Schnitt genügt. Den Teig (auf dem Backpapier) in den Dutch Oven senken, Deckel drauf und 20 Minuten backen.

Deckel abnehmen und auf 220°C reduzieren. Weitere 20–25 Minuten backen, bis die Kruste tief goldbraun ist. Eine Kerntemperatur von 96–98°C zeigt, dass das Brot durchgebacken ist.

Auf ein Gitter stellen. Mindestens 1 Stunde warten, bevor das Brot angeschnitten wird — die Krume setzt sich beim Abkühlen weiter.

Die Wissenschaft hinter diesem Brot

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